Häufige Fragen

Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen. Du hast eine andere Frage? Schreib uns gerne!

Habt Ihr noch eigene Bienen?

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Rooftop Honey Frankfurt begann 2018 als kleine Stadtimkerei auf unserer Dachterrasse – mit einem atemberaubenden Blick auf die Skyline und mit ganz viel Herzblut. Heute halten wir aus verschiedenen Gründen keine eigenen Bienenvölker mehr. Doch unsere Begeisterung und Leidenschaft für echten, regionalen Honig sind geblieben. Wir arbeiten nun mit ausgewählten Imkern aus der Region zusammen, die mit derselben Sorgfalt und Haltung imkern, wie wir es selbst getan haben ... und irgendwann mit eigenen Bienen auch wieder tun werden.

Warum nennt Ihr Euch weiter „Rooftop Honey“, wenn Ihr nicht mehr selbst auf dem Dach imkert?

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Der Name erinnert an unsere Wurzeln – an unsere grüne Frankfurter Dachterrasse, auf der alles begann und auf der Wildbienen bis heute reichlich Nektar finden. Er steht auch weiterhin für unsere Idee, Natur und Stadt, Handwerk und Verantwortung zu verbinden – mitten im urbanen Leben.
Und ehrlich gesagt: Viele kennen und lieben unsere Marke. Wir konnten sie einfach nicht aufgeben – dafür steckt zu viel Herzblut darin.

Ist Rooftop Honey also „nur“ ein Handelsname?

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Nein – Rooftop Honey ist und bleibt ein Herzensprojekt. Wir stehen persönlich hinter jedem Glas und wählen unsere Partner mit größter Sorgfalt aus. Für uns ist der Markenname Ausdruck unserer Herkunft und Haltung – ehrlich, regional und mit Liebe zu Biene und Natur.

Warum nutzt Ihr ein einheitliches Etikett für unterschiedliche Honige?

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Wir möchten Honig bewusst einfach und ehrlich machen – ohne Sortenmarketing und ohne künstliche Vielfalt. Unser Etikett steht für unsere Marke und unsere Haltung: naturbelassen, unvermischt, regional.

Eigene Etiketten für jede Ernte oder jeden Standort würden unnötige Komplexität erzeugen und die Kosten an einer Stelle erhöhen, die mit der eigentlichen Qualität des Honigs nichts zu tun hat. Stattdessen konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: guten Honig und einen klaren, einfachen Zugang dazu.

Die Unterschiede entstehen durch die Natur selbst. Das jeweilige MHD dient als eindeutige Zuordnung zur Ernte, und über den QR-Code erfährst Du alle Details zu genau diesem Honig.

Woher genau stammt Euer Honig?

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Ausschließlich aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Wir arbeiten mit ausgewählten lokalen Imkern zusammen, die wir persönlich kennen und deren Bienenstände wir regelmäßig besuchen. Regional bedeutet für uns: Wir wissen genau, wo unser Honig herkommt – und wer ihn mit Leidenschaft erzeugt.

Wie lange ist Honig haltbar – und wie lagere ich ihn richtig?

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Honig ist eines der wenigen Lebensmittel, das praktisch nicht verdirbt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine gesetzliche Vorgabe – kein Verfallsdatum. Auch nach Ablauf bleibt Honig in der Regel problemlos genießbar.

Am besten lagerst Du Honig kühl, trocken und dunkel. Ideal sind Vorratsregal oder Küchenschrank. Bitte nicht im Kühlschrank – dort kristallisiert Honig schneller und wird hart.

Achte außerdem darauf, das Glas nach dem Gebrauch gut zu verschließen, damit Honig keine Gerüche oder Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt.

Dürfen Babys und Kleinkinder Honig essen?

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Kinder unter 12 Monaten sollten keinen Honig essen. Grund ist das sehr seltene, aber mögliche Risiko des Säuglingsbotulismus – eine natürliche Sporenbildung, die bei älteren Kindern und Erwachsenen völlig unbedenklich ist.

Ab dem ersten Geburtstag kann Honig ohne Einschränkung verzehrt werden. Dann ist der Verdauungstrakt ausreichend entwickelt, um solche Sporen sicher abzuwehren.

Wie unterscheidet sich Euer Honig von Supermarkt-Honig?

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Mit dem Ende unserer eigenen Imkerei standen wir – wie viele unserer Kunden – vor der Frage: Wie kommen wir an echten, guten Honig?
Viele Supermarkt-Honige sind auf gleichbleibenden Geschmack, Farbe und Konsistenz getrimmt. Das wird oft durch starke Filtration und Erwärmung erreicht. Zudem zeigen Untersuchungen immer wieder, dass der Handel von Fälschungen mit billiger Industriezucker geflutet wird – ein Problem, dem wir gezielt entgegensteuern.
Unser Honig bleibt naturbelassen: kalt geschleudert, nicht erhitzt, nur grob gefiltert und ohne Zusätze. So bewahrt er Enzyme, Pollen, Aromastoffe und bioaktive Substanzen, die seine Qualität ausmachen.
Ergebnis: jede Ernte schmeckt ein bisschen anders – so individuell wie die Natur selbst.

Warum Rooftop Honey – und nicht direkt beim Imker kaufen?

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Nicht jeder hat einen Imker in der Nähe – und wenn, dann unterstützt diesen bitte! Doch selbst wer einen kennt, weiß: Die Honigernte schwankt stark von Jahr zu Jahr. Manche Imker haben in einem Sommer reichlich Honig, im nächsten kaum genug für den Eigenbedarf.
Rooftop Honey verbindet genau diese kleinen, engagierten Imkereien miteinander. Wir können auf mehrere regionale Quellen zurückgreifen, die gleichbleibend hohe Qualität liefern. So bleibt die Nähe zu regionalen Erzeugern erhalten – kombiniert mit der Zuverlässigkeit einer Marke, der man vertrauen kann.

Warum unterscheiden sich Eure Honige trotz identischem Etikett in Farbe und Konsistenz?

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Verschiedene Honige stammen aus unterschiedlichen Trachten: Im Frühjahr sammeln die Bienen vor allem den Nektar von Obstblüten und Raps. Dieser Honig enthält viel natürliche Glukose, kristallisiert schneller und bildet eine helle, cremige Struktur. Durch behutsames Rühren entstehen besonders feine, gleichmäßige Kristalle.

Die Sommertracht besteht dagegen aus Nektar späterer Blüten wie Robinie oder Linde. Sie enthält mehr Fruktose – daher bleibt dieser Honig länger klar, goldfarben und flüssiger.

Wir halten es bewusst einfach: Rooftop Honey bietet keine klassischen Sortenhonige mit unterschiedlichen Etiketten an. Wir bringen den Honig so ins Glas, wie ihn die Bienen sammeln – ehrlich, naturbelassen und ohne jede Vermischung. Das identische Etikett steht für unsere Marke und unsere Philosophie: naturbelassen, unvermischt und ohne Sortenmarketing. Das unterschiedliche Aussehen entsteht allein durch die Natur und den Rhythmus der Jahreszeiten.

Warum schmeckt mein Honig nicht wie der aus dem letzten Glas?

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Unser Honig stammt aus verschiedenen regionalen Imkereien. Wir mischen diese Honige bewusst nicht, denn jede Ernte ist einzigartig und spiegelt ihren Standort wider – geprägt vom Klima und dem Nektarangebot. Schon kurze Entfernungen können hier einen großen Unterschied machen!
Gleichzeitig möchten wir keine standardisierten Sortenhonige anbieten. Beides würde dem Charakter eines Naturprodukts widersprechen, das sich mit der Natur verändert. Bei Sortenhonigen entstünde zudem der Druck, zahlreiche Sorten in künstlicher Gleichförmigkeit von unseren Partnern einzufordern und vorrätig zu halten.
Rooftop Honey soll ehrlich und einfach bleiben: Was gerade geerntet wird, kommt ins Glas – so schmeckt der Honig immer ein wenig anders; ganz natürlich.

Warum kristallisiert Euer Honig manchmal?

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Kristallisation ist ein ganz natürlicher Prozess und ein Zeichen für Qualität – jeder naturbelassene Honig kristallisiert früher oder später. Der Grund liegt im natürlichen Zuckerverhältnis: Honig enthält Glukose, die mit der Zeit feine Kristalle bildet, während Fruktose ihn länger flüssig hält.
Wenn Dein Honig zu fest geworden ist, kannst du ihn einfach im Wasserbad bei maximal 40 °C leicht erwärmen – so wird er wieder flüssig, ohne seine wertvollen Inhaltsstoffe zu verlieren.

Wie bekommt man festen Honig wieder flüssig?

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Honig kristallisiert ganz natürlich – je nach Sorte früher oder später. Um ihn wieder flüssig zu machen, stelle das geschlossene Glas einfach in ein Wasserbad mit ca. 35–40 °C. Das entspricht ungefähr der natürlichen Temperatur im Bienenstock.

Wichtig: Nicht stärker erhitzen.
Über 40 °C beginnen Enzyme und Aromastoffe Schaden zu nehmen, ab 60 °C gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Insbesondere in der Mikrowelle entstehen schnell zu hohe Temperaturen.

Mit etwas Geduld wird Dein Honig wieder schonend flüssig – ganz ohne Qualitätsverlust.

Warum bietet Ihr Bienenwachskerzen an?

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Bienenwachs entsteht ganz natürlich in jedem Bienenvolk – es ist kein Nebenprodukt, sondern Teil des faszinierenden Kreislaufs der Natur. Im Sinne der Nachhaltigkeit wollen wir dieses wertvolle Material nutzen und weiterveredeln, statt es ungenutzt zu lassen.
Bienenwachskerzen verströmen einen natürlichen Duft und ein warmes Licht, dessen Spektrum dem Sonnenlicht erstaunlich ähnlich ist. Damit aus rohem Wachs eine hochwertige Kerze wird, sind viele Arbeitsschritte nötig: Reinigung, Klärung und Veredelung. Dieser Prozess ist eine alte Handwerkskunst, die wir über die Jahre erlernt und verfeinert haben. Bienenwachs war über Jahrhunderte ein Luxusgut, das sich fast ausschließlich Kirchen und Klöster leisten konnten.
Unser Ziel: nachhaltige Nutzung und neue Faszination für einen der ursprünglichsten Werkstoffe der Imkerei.

Warum sind Eure Bienenwachskerzen teurer als die im Einzelhandel?

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Ja, im Einzelhandel findet man häufig deutlich günstigere Bienenwachskerzen – der Unterschied liegt jedoch im Wachs selbst. Viele dieser Produkte bestehen nicht aus reinem Bienenwachs, sondern enthalten beigemischte Paraffine oder Stearinsäuren auf Erdölbasis – das ist legal, aber nicht ehrlich.
Hinzu kommt: Ein großer Teil des günstigen Bienenwachses stammt aus afrikanischen oder asiatischen Quellen, wo Wachs oft aus wilden Bienenvölkern gewonnen wird. Dabei kommen nicht selten offene Feuer mit Autoreifen oder Diesel zum Einsatz – Rückstände davon landen später im Wachs und somit in der Kerze.
Unser Wachs stammt dagegen ausschließlich aus vertrauenswürdigen, regionalen Quellen. Es wird sorgfältig gereinigt, mehrfach geklärt und anschließend in reiner Handarbeit verarbeitet. Jede Kerze wird einzeln gegossen, nicht maschinell gefertigt.
Wir setzen bewusst auf lokale Qualität, Transparenz und Handwerkskunst – und das hat seinen Preis: fair gegenüber Natur, Mensch und Material.

Bestehen Eure Kerzen wirklich aus 100 % Bienenwachs?

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Ja. Unsere Kerzen bestehen aus reinem, hochwertigem Bienenwachs – ohne Paraffine, Stearine oder andere Zusätze. Viele günstige Kerzen enthalten Mischungen oder sind nur teilweise Bienenwachs.

Unser Wachs stammt ausschließlich von vertrauenswürdigen, regionalen Imkereien. Es wird schonend gereinigt, mehrfach geklärt und anschließend in Handarbeit zu Kerzen verarbeitet.

Reines Bienenwachs riecht natürlich, brennt ruhiger und sauberer – und bildet manchmal sogar Wachsblüte. Alles Merkmale von echter Qualität.

Warum bildet sich manchmal ein weißer Belag auf Bienenwachskerzen?

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Der weiße Schleier ist sogenannte Wachsblüte – ein völlig natürlicher Prozess bei reinem Bienenwachs. Dabei kristallisieren einzelne Wachskomponenten an der Oberfläche aus.

Wachsblüte ist kein Qualitätsmangel – im Gegenteil: Sie ist ein Zeichen für unverfälschtes, naturbelassenes Bienenwachs ohne Paraffine oder Zusätze.

Du kannst sie ganz einfach entfernen: Glatte Kerzen einfach kurz mit einem weichen Tuch abreiben. Bei strukturierten Kerzen besser kurz mit dem Fön auf niedrigster Stufe anwärmen – schon strahlt die Kerze wieder gold-gelb.

Warum brennen Rooftop Honey Bienenwachskerzen so ruhig und gleichmäßig?

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Jede Kerze hat eine spezifische Flammengröße, bei der sie optimal abbrennt – ohne zu rußen und ohne die Raumluft zu belasten. Damit genau das gelingt, reinigen und filtern wir unser Wachs mehrfach und wählen Dochtgrößen, die perfekt auf den jeweiligen Kerzendurchmesser abgestimmt sind.
So entsteht die typische ruhige, goldene Flamme, die unsere Kerzen auszeichnet.

Warum sollte eine Kerze beim ersten Anzünden länger brennen?

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Beim ersten Anbrennen sollte die Kerze so lange brennen, bis die gesamte obere Wachsschicht geschmolzen ist und das flüssige Wachs den Rand erreicht hat. Kerzen haben ein „Gedächtnis“. Löschst Du die Kerze zu früh, „merkt“ sie sich diese Grenze.
Brennt die Kerze später erneut, vertieft sich die Flamme in der Mitte, während außen Wachs stehen bleibt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern verkürzt auch die Brenndauer und lässt wertvolles Wachs ungenutzt zurück.
Vielleicht kennst Du dieses Phänomen von mehrmals nur kurz angezündeten Adventskranzkerzen.

Wie pflege ich den Docht richtig?

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Für ein ruhiges Abbrennen ist ein gepflegter Docht entscheidend. Kürze ihn regelmäßig auf etwa 0,5 cm Länge – das genügt vollkommen.
Ist der Docht zu lang, wird die Flamme größer, beginnt zu flackern und kann Ruß abgeben. Zu Beginn hatten wir eine Länge von 1 cm empfohlen, doch durch unsere verbesserte Wachsreinigung reicht heute die Hälfte.
Schneide den Docht am besten vor dem Anzünden. Entferne dabei auch kleine Knötchen oder sogenannte „Pilze“ an der Spitze – sie stören den gleichmäßigen Abbrand.

Wie lösche ich eine Bienenwachskerze richtig?

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Blase die Flamme nicht einfach aus – das erzeugt Rauch und Ruß.
Besser: Tauche den Docht kurz in das heiße Wachs und richte ihn anschließend wieder auf. So verlöscht die Flamme rußfrei, und der Docht lässt sich beim nächsten Anzünden leichter entflammen.
Achte außerdem darauf, dass sich keine Rußpartikel oder Fremdstoffe im Wachsteller ansammeln, da sie den Docht verstopfen können.

Was kann ich tun, wenn die Flamme unruhig brennt oder rußt?

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Meist steht die Kerze im Luftzug – etwa durch Fenster, Türen oder Heizungen. Schon leichter Luftstrom lässt die Flamme flackern, wodurch Ruß entsteht und die Kerze ungleichmäßig abbrennt.
Stelle die Kerze daher windgeschützt und möglichst auf einen temperaturstabilen Untergrund. Auf kalten Fensterbänken kann derselbe Effekt auftreten.
Ein zu langer Docht kann übrigens auch die Ursache für Ruß sein.

Warum brennt meine Bienenwachskerze manchmal schwächer – und was kann ich dagegen tun?

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Bienenwachskerzen sind ein reines Naturprodukt. Wenn sie länger brennen, sammeln sich im flüssigen Wachs natürliche Partikel an. Dadurch kann die Flamme etwas ruhiger oder schwächer wirken – das ist völlig normal.

Ein kleiner Handgriff hilft sofort: Lösche die Kerze und gieße die noch warme Wachsschicht vorsichtig in den Mülleimer (am besten auf ein Stück Küchenpapier). Sobald das Wachs mit den Partikeln entfernt ist, kann die Kerze wieder frei abbrennen und die Flamme wird wieder klar und kräftig.

Tipp: Kürze den Docht regelmäßig – so brennt die Kerze dauerhaft ruhig und sauber.

Gibt es Sicherheitshinweise beim Umgang mit Kerzen?

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Lasse Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen und achte stets auf einen feuerfesten Untergrund. Mehrere Kerzen sollten nicht zu nah beieinanderstehen, und über der Flamme muss genügend Freiraum sein – ein Bücherregal ist kein geeigneter Ort.
Befolge diese einfachen Hinweise, und du wirst lange Freude an deiner Rooftop Honey Bienenwachskerze haben.